Rostock Dolphins abschließend ohne Wille und Einsatz

SG Pfeffersport Berlin – Rostocker HC 24:23 (11:9)

Wer von den Handballfrauen des Rostocker HC in der letzten Oberliga-Begegnung der Saison bei der bis dato noch abstiegsgefährdeten SG Pfeffersport noch Leidenschaft im Kampf um den Aufstieg erwartet hatte, wurde bitter enttäuscht. Die Rostock Dolphins spielten in der Hauptstadt ohne Willen und Einsatz und verloren verdient mit 23:24 Toren.

„Die Leistung der Mannschaft in dieser Partie war eigentlich ein Spiegelbild der gesamten Saison. Mit Worten sind die Spielerinnen immer schnell zur Stelle, aber durchgängig gute Leistungen zur Erfüllung der eigenen Ansprüche waren zu oft Fehlanzeige“, meinte Co-Trainer Torsten Deil nach diesem peinlichen Abgang in der Hauptstadt. „So war es letztendlich auch besser, nicht in die dritte Liga aufgestiegen zu sein.“ Aber selbst ein Sieg hätte dem RHC-Team nicht genutzt, denn im zu den Gegensatz der Dolphins machten die Preußinnen ihre Hausaufgabe und gewannen gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst mit 26.22 Toren.

Die Körpersprache der Gäste aus der Hansestadt sprach schon bei der Erwärmung Bände. So war das 5:4 (13.) auch die einzige Rostocker Führung. Ohne selbst groß aufzuspielen, legten danach die Pfeffersport-Akteure immer vor. Als Rostock zum 23:23 (58.) noch einmal ausglich, wurde die Restzeit mit der einzigen Strafe vergeigt und noch der Siegtreffer der Gastgeberinnen zugelassen.

Spielfilm:

3:0, 4:5, 8:5, 9:8, 11:9, 11:10, 13:10, 15:11, 15:15, 21:18, 22:21, 23:23, 24:23

Siebenmeter:

RHC: 5/5, Pfeffersport: 2/1

Zeitstrafen:

RHC: 2 Minuten, Pfeffersport: 2 Minuten

So spielte der Rostocker HC:

Nadine Berger, Sara Peters – Vanessa Bladt, Rieke Anderson (1), Carolin Kordt (1), Justine Schwarz, Antonia Fränk (3), Hanna Strack (1), Nicole Rotfuß (7), Victoria Schlegel (5/4), Alexandra Rohde (1), Frances Krüger (4), Sarah Müller, Josephine Krebs


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