DHB setzt Spielbetrieb in 3. Liga aus

Re-Start im Januar 2021 geplant

Rostock Am Dienstagabend fand eine gemeinsame Videokonferenz der Vereine der dritten Liga der Frauen mit dem DHB statt. Für den Rostocker HC nahmen Vorstandsvorsitzender Olaf Meyer und Cheftrainerin Ute Lemmel teil.

„Wir freuen uns, dass der DHB den Vereinen die Gelegenheit gegeben hat, ihre Sorgen und Nöte in der aktuellen Situation darzulegen und gleichzeitig seine Ideen zur Fortsetzung des Spielbetriebs in der dritten Liga vorstellte. Durch die Einbindung der Vereine kann so zumindest Transparenz bezüglich der gefällten Entscheidungen hergestellt werden“, so Olaf Meyer nach der Konferenz.

Im Nachgang der Veranstaltung haben Präsidium und Vorstand des Deutschen Handballbundes am Mittwoch beschlossen, den Spielbetrieb der 3. Liga Corona-bedingt bis Ende des Jahres auszusetzen. Eine Wiederaufnahme ist derzeit zum Wochenende 9./10. Januar beabsichtigt, sofern dies die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt, wie der DHB heute in einer Presseinformation mitteilte. Matthias Kohlstrung, Vereinsvertreter in der Spielkommission 3. Liga, sagt: „Wir wollen versuchen wieder zu spielen, sofern das möglich ist. Das sind wir unserem Handball schuldig. Allerdings müssen wir auch die bestmögliche Sicherheit für unsere Spieler erreichen.“

Der DHB stellte am Dienstagabend drei Varianten vor, wie der Spielbetrieb ab Januar fortgeführt werden kann. Welche dieser Varianten tatsächlich zum Einsatz kommt, wird in den nächsten Wochen entschieden. In der Pressemittelung des DHB heißt es dazu: „Deutscher Handballbund, Spielkommission 3. Liga und Jugendspielausschuss werden in den kommenden Wochen weiter beraten, wie die Saison 2020/21 fortgesetzt werden kann, welches Testkonzept gegebenenfalls zum Einsatz kommen könnte, wo und in welchem Umfang Publikum ermöglicht werden kann sowie welche Anpassungen des Modus gegebenenfalls erforderlich sind. Zudem wird der DHB auf politischer Ebene weiter für eine Corona-Förderung der Vereine kämpfen.“

Ute Lemmel kündigte an, dass aufgrund der anstehenden Spielpause eine Überarbeitung des Trainingskonzepts für die nächsten Wochen nötig ist: „Im Gegensatz zu anderen Vereinen haben wir den Vorteil, dass wir derzeit weiter trainieren dürfen. Wir werden jetzt gemeinsam mit der Mannschaft besprechen, wie wir die nächsten acht Wochen gestalten, um dann im Januar hoffentlich wieder erfolgreich in den Spielbetrieb einsteigen zu können“, so die sportliche Leiterin des Rostocker HC.


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