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Dolphins drücken den „Reset-Knopf“

Rostocker HC hat den 1. FSV Mainz 05 zu Gast

Am 8. Spieltag der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen steht für die Dolphins vom Rostocker HC die zweite Partie des Heimspiel-Dreierpacks an. Zur gewohnten Zeit um 18.30 Uhr am Samstagabend empfangen die Mecklenburgerinnen die „Meenzer Dynamites“ vom 1. FSV Mainz 05. 

In Anbetracht von sieben Niederlagen am Stück, zuletzt zweimal mit 40 Gegentoren, gehen die RHC-Damen die Aufgabe mit einem Interims-Trainergespann an: Jana Kokot und Lothar Goldschmidt betreuen die Mannschaft vorerst. Nach der 33:40-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen vor Wochenfrist hatte Dominic Buttig sein Amt zur Verfügung gestellt, so dass Kokot als Jugendtrainerin und Goldschmidt als Trainer der zweiten Mannschaft die Aufgabe vorerst übernehmen, bis ein/e Nachfolger/in gefunden ist.

„Wir wollten im Training ein bisschen den Reset-Knopf drücken und den Mädels wieder mehr den Spaß und die Leichtigkeit zurückbringen“, beschreibt Jana Kokot die Herangehensweise der beiden. Für alle sei es eine „herausfordernde Situation“, doch die Mannschaft ziehe gut mit. Man schaue drauf, die individuelle Stärke aus den Mädels herauskitzeln und daran zu arbeiten, dass die Spielerinnen an sich und ihre Stärken glauben. 

„Mainz ist klarer Favorit, unsere Mädels können befreit aufspielen“, sieht Lothar Goldschmidt, der zum zweiten Mal auf der Bank der Dolphins Verantwortung übernimmt, die Favoritenrolle klar verteilt und keinerlei Druck.„Wir wollen das Spiel möglichst lange offen gestalten, eine starke Abwehr stellen und sich auftuende Chancen nutzen.“

So einfach es klingt, so schwierig wird sich die Umsetzung gestalten. Mit den Mainzer Damen stellt sich der Tabellenvierte an der Ostsee vor. Mit satten sechs Siegen starteten die Rheinland-Pfälzerinnen in die Saison. Erst am letzten Wochenende endete diese Siegesserie beim 24:34 in Berlin. 

„Uns erwartet eine sehr körperlich-robuste Mannschaft, die vor allen Dingen aufgrund der Breite im Kader gefährlich ist“, warnt Jana Kokot vor der Größe der Aufgabe. FSV-Trainer Jörg Schulze hat in Lena Feiniler mit 29 Saisontoren seine erfolgreichste Werferin, wobei es an der Spitze der internen Torjägerliste eng zugeht. Torhüterin Aurora Kryeziu glänzt mit durchschnittlich 15 Paraden pro Spiel.

„Im Heimspiel gegen Leverkusen hatten wir schon über weite Phasen das Herz auf der Platte und die nötige Kampfbereitschaft. Das wünsche ich mir gegen Mainz von Anfang an und mit noch mehr Konstanz“, gibt Jana Kokot die Richtung vor.

„Wir wollen und müssen unsere Abwehr stabilisieren und daraus zu leichteren Toren kommen. Wichtig wird es sein, dass die Mädels von Anfang an Verantwortung übernehmen und ihre individuellen Stärken einbringen.“

Live Dabei sein?!? Kein Problem! Hier gibt’s Karten.

Das Spiel wird für alle, die nicht in der Halle sein können, auf Sporteurope.tv live gezeigt. Hier der Link zum Spiel.

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