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Sebastian Heger

Delfine treffen auf Spatzen

Rostocker HC am Sonnabend bei der HSG Freiburg zu Gast 

Für die Rostock Dolphins steht am Wochenende ein weiteres Auswärtsspiel an. Während der Rest der Liga pausiert, treffen die RHC-Damen im Nachholspiel vom 1. Spieltag der 2. Alsco HBF auf die „Red Sparrows“ der HSG Freiburg. Nach dem Auftritt in Nürtingen wird sich die Mannschaft von Trainer Dominic Buttig erneut auf eine Fahrt quer (bzw. längs) durch die Republik machen. Mit an Bord wird die wiedergenesene Hanna Strack sein.

Die Luftlinie zwischen der heimischen Fiete-Reder-Halle und der Freiburger Gerhard-Graf-Sporthalle beträgt knapp 740 Kilometer. Gibt man das Fahrziel in den Routenplaner ein, so beträgt die Strecke bereits 920 Kilometer, was eine Bus-Fahrzeit von 15 Stunden bedeuten würde. So hat man sich auf Rostocker Seite einmal mehr für die Deutsche Bahn entschieden. Das ist nicht nur klimafreundlich und preisgünstiger, sondern spart auch deutlich Reisezeit.

Am frühen Samstagmorgen wird sich der Tross vom Rostocker Hauptbahnhof aus mit dem ICE auf die lange Reise begeben. Gegen 16 Uhr wird man die Stadt im Breisgau erreichen.  „Dort erwartet uns neben einer stimmungsvollen und engen Halle mit der HSG Freiburg ein Kontrahent um die Nicht-Abstiegsplätze“, weiß Rostocks Trainer Buttig genau.

Im Gegensatz zu seiner Mannschaft haben die „Roten Spatzen“ aus Freiburg bereits Punkte auf der Habenseite. Während der RHC mit fünf Niederlagen in das Spieljahr gestartet ist, konnten die Damen von Coach Simon Rittemann gegen Bayer Leverkusen mit 38:29 gewinnen. Mit 2:8 Punkten liegt man auf dem 11. Tabellenrang, und in den letzten beiden Spielen unterlag man Mainz und Solingen jeweils nur knapp. Die Schweizerin Sev Albrecht ist mit 41 Toren die bisher erfolgreichste Werferin auf Freiburger Seite.

Zwar fehlt den Delfinen von der Ostseeküste das Erfolgserlebnis, doch immerhin zeigte man in den letzten Spielen eine ansteigende Form. So hob Dominic Buttig, der am Wochenende wieder auf Hanna Strack am Kreis zurückgreifen kann, trotz der deutlichen Niederlage in Nürtingen auch die zahlreichen guten Momente im letzten Spiel hervor. 

Für die Aufgabe in Freiburg gibt er die Richtung vor: „Für uns wird es darum gehen, die kompakte 6:0-Deckung samt Ina Rahner im Tor zu knacken und damit auch das Tempospiel der Freiburgerinnen einzudämpfen. Dabei müssen wir an die teils sehr guten Phasen sowohl in Abwehr als auch Angriff des Nürtingen-Spiels anknüpfen und weiterhin Fehlerreduzierung betreiben.“

Die Partie wird am Samstag um 19 Uhr von den Schiedsrichterinnen Mandana Khalil und Elfi Oliger (Echzell/ Offenbach) angepfiffen.

Das Spiel wird für alle, die nicht in der Halle sein können, auf Sporteurope.tv live gezeigt. Hier der Link zum Spiel.

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