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Sebastian Heger

Ostern in Rheinhessen

Rostocker HC am Samstag auswärts beim 1. FSV Mainz 05

Am Ostersamstag (19.30 Uhr) geht es für die Dolphins vom Rostocker Handball Club mit einem Auswärtsspiel weiter. Am 23. Spieltag der Alsco 2. HBF werden sie vom 1. FSV Mainz 05 erwartet.

Ostern in der Karnevalshochburg- wieder etwas Neues für den Aufsteiger von der Ostsee. Nach dem erlösenden Heimsieg gegen den TuS Lintfort am vergangenen Wochenende nehmen die Rostocker Damen mit frischem Mut die Feiertagsreise nach Rheinland- Pfalz auf. Nach einem morgendlichen Training wird sich die Mannschaft von Trainer Dominic Buttig bereits am Karfreitag auf die knapp 650km lange Fahrt begeben.

Nach dem Comeback von Nele Reimer im Spiel gegen Lintfort wird in Mainz auch Lidia Halawczak wieder mit von der Partie sein. „Auf unsere Langzeitverletzten sowie Charlotta Beuck müssen wir leider immer noch verzichten, aber unser Kader nimmt wieder Formen an“, berichtet RHC- Trainer Dominic Buttig, der am Gründonnerstag seinen Geburtstag feierte.

Im Rostocker Lager haben die verdienten Heimpunkte zuletzt gut geschmeckt und Lust auf mehr gemacht. Trotz aller Spekulationen, dass es in diesem Jahr keinen Zweitligaabsteiger geben wird, will man den Klassenerhalt auch sportlich schaffen. Der Vorsprung auf Platz 14 beträgt momentan sechs Punkte, bedarf dabei aber weiterhin viel Arbeit.

„Wir wollen natürlich gern in Mainz nachlegen, wohlwissend dass das gerade in Mainz eine hohe Hürde wird. Die Mainzer sind auf allen Positionen top besetzt, dementsprechend überall torgefährlich und taktisch auf ihre Gegner gut eingestellt.“ Buttig ist sich der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst. Im Hinspiel unterlagen die Delfine mit 28:37 und konnten nur in der ersten Viertelstunde die Partie offengestalten. Der 1. FSV Mainz 05 belegt in der Tabelle mit 22:22 Punkten den achten Rang und hat in Lena Feinilier (81 Tore) sowie Christin Kühlborn (78) seine torgefährlichsten Spielerinnen. Am vergangenen Sonnabend unterlag die Mannschaft von Trainer Jörg Schulze der HSG Freiburg mit 30:36.

„Für uns wird es darauf angekommen, an die gute Leistung gegen Lintfort anzuknüpfen und wenig eigene Fehler zu produzieren“, gibt Rostocks Coach Dominic Buttig die Marschroute vor. „Dabei wollen wir das Spiel möglichst lange offenhalten, um Mainz hintenheraus vielleicht ins Schwimmen zu bringen.“

Das Spiel wird wie gewohnt im Livestream auf Sporteurope.tv zu sehen sein. Hier der Link zum Spiel.

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