Sebastian HegerDolphins starten auswärts ins neue Jahr
Rostocker HC am Sonnabend in Waiblingen
Das Jahr 2026 ist erst ein paar Stunden alt, da geht es für die Damen des Rostocker HC in der 2. Alsco HBF bereits weiter. Am Sonnabend wartet mit der Auswärtspartie bei den „Tigers“ des VfL Waiblingen eine weitere knifflige Aufgabe auf den Aufsteiger von der Ostsee.
2026 beginnt für die Rostock Dolphins mit einer knapp 820km langen Reise in die Nähe von Stuttgart. Nach einer morgendlichen Einheit in Marienehe begeben sich die Rostockerinnen am Freitag auf die Fahrt, die sie zunächst nach Ludwigsburg führt. Dort soll am Samstagmorgen noch einmal trainiert werden, bevor die restliche Strecke nach Waiblingen in Angriff genommen wird. Der Anwurf in der „Rundsporthalle“ ist für 18 Uhr angesetzt. Wie der Rostocker Kader dann aussehen wird- hinter dieser Frage steht ein dickes Fragezeichen:
„Stand heute haben wir sieben kranke Spielerinnen. Bei zwei, drei von ihnen bin ich guter Dinge, dass sie spielen können. Dennoch sieht es so aus, dass es personell etwas wild wird“, so Trainer Dominic Buttig im Hinblick auf sein Lazarett, wobei er sich dennoch kämpferisch gibt: „Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Wir werden natürlich trotzdem nach Waiblingen fahren und alles in die Waagschale werfen, um Punkte mitzunehmen.“
Nach dem Abstieg aus der ersten Bundesliga belegten die Baden-Württemberginnen in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils den zehnten Platz in der Abschlusstabelle. Mit 10:12 Punkten rangiert der VfL vor dem 12. Spieltag ebenda, dicht gefolgt vom RHC, der punktgleich auf Rang 11 steht. In ihrem letzten Spiel kurz vor Weihnachten gewann die Mannschaft von Trainer Michael Stettner mit 25:21 gegen Mainz. Maxime Luber ist die bis dato erfolgreichste Werferin der „Tigers“. Die 23- jährige Linksaußen hat bisher 56 Saisontore erzielt. Dolphins- Coach Buttigs Einschätzung zum kommenden Gegner:
„Ergebnistechnisch hat Waiblingen in dieser Saison ein Auf und Ab. Der Ausfall von Belen Gettwart auf der der Mitte wiegt natürlich schwer, doch sie sind in der Breite sehr gut aufgestellt, so dass wir die Aufgabe auf keinen Fall unterschätzen werden.“
Einen Fehlstart wie vor Jahresfrist im Spiel gegen Bremen (Endstand 25:28), als aus einem 2:2 ein 2:10 nach 14 Minuten wurde, dürfen sich Buttigs Damen auf keinen Fall erlauben: „Wir müssen schnell den Fokus finden, um ins Spiel zu kommen. Und wir müssen von vornherein eine konzentriertere Leistung auf die Platte bringen, einfach mehr Stabilität über 60 Minuten in unser Spiel kriegen.“
Das Spiel wird wie gewohnt im Livestream auf Sporteurope.tv zu sehen sein. Hier der Link zum Spiel.