Stralsunder HV – Rostocker HC 21:31 (10:16)

Stralsund Durch einen deutlichen und auch in dieser Höhe verdienten 31:21-Erfolg beim Stralsunder HV ziehen die zweiten Frauen in das Final Four um den Landespokal am Sonntag, dem 26. April in der Sport- und Kongresshalle Güstrow ein. Trainerin Brigit Polkehn hatte vor dem Spiel des Tabellenführers beim Ligakonkurrenten und Tabellendritten ihre Mannschaft gewarnt: „Wir haben in dieser Saison unsere bisher einzige Niederlage (28:31) in Stralsund kassiert. Wir müssen also von der ersten Sekunde an hochkonzentriert sein und uns auf unsere Stärken besinnen.“

Bereits nach 51 Sekunden erzielte Justine Schwarz das 1:0 für den RHC. Kurz darauf vergaben die Gäste zwei Strafwürfe, sodass Stralsund gleichziehen konnte. Es war das letzte Mal in dieser Partie, dass die Einheimischen zum Ausgleich kamen. Die RHC-Abwehr um Torhüterin Josephine Nau stand sicher, nach vorn wurde Tempohandball gespielt. Die Gastgeberinnen versuchten, ihre Schnelligkeitsnachteile durch ein sehr körperbetontes Spiel zu kompensieren, aber die Dolphins-Reserve ließ sich davon nicht beeindrucken zog bis zur Pause auf 16:10 davon. Lediglich in der Chancenverwertung gab es noch Reserven, so wurden unter anderem vier Strafwürfe bis hierhin vergeben.

Auch im zweiten Durchgang blieb es ein einseitiges Spiel. Die Deckung um die nun eingewechselte Nadine Berger stand weiterhin sehr sicher und auch im Spiel nach vorn blieben die Rostockerinnen erfolgreich. Beim 21:11 (38.) betrug der Vorsprung erstmals 10 Tore, in der 56. Minute erzielte Lilly Schultz den 30. Treffer für den RHC zum 30:19. Dazwischen zeigten die Polkehn-Schützlinge den zahlreichen mitgereisten Fans, die das Team mit einer beeindruckenden Lautstärke über 60 Minuten unterstützten, immer wieder schöne Szenen und insbesondere viel Spielfreude.

Als Anne Gaevert mit einem tollen Rückraumwurf 10 Sekunden vor Spielende den 31:21-Endstand erzielte, feierten die Spielerinnen lautstark mit ihren Fans den zweiten Einzug in das Final Four innerhalb der letzten drei Jahre.

Trainerin Brigit Polkehn war der Stolz auf ihre Mannschaft anzumerken: „Ich gebe zu, ich war ein wenig nervös vor diesem Spiel. Aber wie meine Mannschaft diese Aufgabe gemeistert hat, in Abwehr und Angriff als Team aufgetreten ist, das hat mir sehr gefallen. Die Mädchen haben sich den Einzug in das Final Four wirklich verdient.“

Über den genauen Spielplan des Turniers am 26. April sowie Möglichkeiten, den RHC in Güstrow zu unterstützen, werden wir auf unserer Seite rechtzeitig informieren.

Spielfilm:
0:1, 1:1, 1:3, 2:3, 2:6, 5:7, 6:10, 7:13, 10:16 – 10:19, 11:21, 12:23, 17:25, 19:28, 19:30, 21:30, 21:31

Siebenmeter:
RHC: 8/4, SHV: 8/5

Zeitstrafen:
RHC: 10 Minuten, SHV: 14 Minuten

So spielte der Rostocker HC:
Nadine Berger, Josephine Nau – Lilly-Marie Schultz (1), Rieke Anderson (2/1), Justine Schwarz (4), Sarah Müller (2), Josephine Pohanka (5), Anne Gaevert (1), Isabell Duwe (8/2), Annika Müller-Eigner (1/1), Johanna Zoll, Jasmin Freitag (2), Nora Leonhardt (2), Julia Janke (3)