Souverän ins Viertelfinale eingezogen

Mecklenburger SV – Rostocker HC II 19:29 (8:12)

Dorf Mecklenburg „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.“ Diesen Spruch, der eigentlich bei jedem, der ihn verwendet, automatisch die Forderung nach sich zieht, wenigstens zwei Euro in das berühmte Phrasenschwein einzuzahlen, konnte sich Trainerin Brigit Polkehn nach dem deutlichen Erfolg der zweiten Frauen des RHC beim Mecklenburger SV dann doch nicht verkneifen. „Wir haben uns schwer getan, in das Spiel zu kommen und natürlich waren die Gastgeberinnen hoch motiviert“, so die erfahrene Übungsleiterin, die vor der Partie von ihren Spielerinnen höchste Konzentration verlangt hatte.

Und doch dauerte es bis in die 24. Spielminute, ehe der Favorit aus der Hansestadt beim 9:8 erstmals in Führung ging. Bis dahin waren die Gäste in der Abwehr oft zu inkonsequent und im Abschluss nicht genau genug. Vor allem die Chancenverwertung bemängelte die Rostocker Trainerin. So konnten die gut mitspielenden Gastgeberinnen das Ergebnis lange offen halten, ehe die Dolphins-Reserve bis zur Pause dann doch auf 12:8 davonzog.

Brigit Polkehn mahnte in der Halbzeitpause ihre Spielerinnen zu mehr Ruhe: „Wir wollten im zweiten Durchgang mehr aus der zweiten Welle kommen, die schnellen Konter weglassen“, so die Trainerin. Diese Vorgabe setzten die Ostseestädterinnen in den folgenden 30 Minuten konsequent um.

Im Abwehrverhalten standen die Rostockerinnen deutlich besser, nach vorn wurde zwar weiterhin schnell, aber nicht mehr so überhastet gespielt. So setzte sich die bessere Spielanlage der Gäste immer mehr durch, baute der RHC seinen Vorsprung kontinuierlich aus.

Spätestens nach einen Doppelpack von Sarah Müller vom 17:11 zum 19:11 (41.) war die Partie entschieden. Die Trainerin gab jetzt allen Spielerinnen längere Einsatzzeiten, trotzdem gab es keinen Bruch im Spiel.

Am Ende gewann der RHC die Partie unter dem Jubel der mitgereisten Fans deutlich mit 29:19 und zog so verdient in das Viertelfinale um den Landespokal ein.

Spielfilm:
1:0, 3:1, 8:7, 8:12 – 8:14, 10:15, 11:16, 11:19, 13:20, 13:25, 17:26, 17:28, 19:29

Siebenmeter:
RHC: 4/1, MSV: 6/5

Zeitstrafen:
RHC: 6 Minuten, MSV: keine

So spielte der Rostocker HC:
Josephine Nau, Nele Kleinvogel – Annika Müller-Eigner (4/1), Josephine Pohanka (4), Nadine Rambow (1), Sarah Müller (2), Anne Gaevert (2), Justine Schwarz (1), Candy-Denis Rose, Lilly-Marie Schultz (1), Isabell Duwe (3), Nora Leonhardt (5), Julia Janke (5), Rieke Anderson (1)


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