Selbstvertrauen für „Endspiel“ geholt

Rostocker HC – VfL Oldenburg 25:19 (13:17)

Die Handballmädchen der Jugend A des Rostocker HC revanchierten sich in der Vorrunde der Jugend-Bundesliga für die 21:26-Hinspielniederlage beim gleichaltrigen Nachwuchs des Bundesligisten VfL Oldenburg. Die Jung-Dolphins gewannen vor der stimmungsvollen Kulisse von über 300 Zuschauern in der Fiete-Reder-Halle auch in dieser Höhe verdient mit 25:19 Toren. Gleich nach dem Match fasste Olaf Meyer als Vereinschef wohl die Meinung der meisten Fans in einen Satz zusammen: „Ein ganz wichtiger Erfolg, der Selbstvertrauen für das Sonntagspiel gegen den TSV Harrislee bringt. Hier müssen wir gewinnen, um mit einem Sieg die nächste Runde zur Deutschen Meisterschaft zu erreichen.“

Im Spiel gegen die Mannschaft aus Niedersachsen erreichten die Rostockerinnen, die erneut durch Spielerinnen aus Neubrandenburg und Schwerin verstärkt wurden, schnell die nötige „Betriebstemperatur“. Nur in der Anfangsphase schien es so, als wolle sich Oldenburg erneut durchsetzen. Doch nach dem 3:4 marschierten nur noch die Gastgeberinnen. Sie markierten in schneller Abfolge sieben Treffer am Stück zum 10:4 und hatten so auch bis zum 13:7 zur Halbzeit alles unter Kontrolle. „Wir standen in der Abwehr wirklich gut, waren aggressiv gegen die jeweils Ballführende des VfL und sehr beweglich im gesamten Verbund. Auch Sara Peters in unserem Tor war meistens auf ihren Posten, wofür sie auch als beste Spielerin ausgezeichnet wurde“, lobte Cheftrainerin Ute Lemmel im Nachhinein. Und ihr Co-Trainer Torsten Deil ergänzte: „Kämpferisch stimmte fast alles. Die Mannschaft hat das umgesetzt, was im Vorfeld besprochen war.“ Beide haderten eigentlich nur damit, dass die eine oder andere Möglichkeit für einen höheren Erfolg nicht genutzt wurde. Daran änderte sich auch im zweiten Teil absolut nichts. Oldenburg versuchte mit der Hausausnahme der Torhüterin mit einer zusätzlichen Feldspielerin ein Übergewicht zu schaffen, was aber nichts brachte. Rostock verteidigte weiter gut und machte sogar in 18 Minuten Unterzahlspiel, auch im Spiel vier Rostockerinnen gegen sechs Oldenburgerinnen, ihre Treffer. Schnell stand es so 19:11 (44.) für die Einheimischen. Es wurde zwar mit dem 17:21 (52.) durch Oldenburg wieder etwas enger, aber der Rostocker HC hatte in den Schlussminuten immer eine Antwort. So blieb es für die Hansestädterinnen am Ende bei den sechs Treffern mehr auf der Habenseite.

Bei einer ähnlichen starken Leistung am Sonntag (15.00 Uhr in der Fiete-Reder-Halle Marienehe) gegen den TSV Harrislee Nord ist ein Weiterkommen real.

Spielfilm:

0:1, 2:2, 3:4, 6:4, 10:4, 11:6, 13:7 – 15:8, 17:12, 20:14, 21:16, 22:18, 25:19

Siebenmeter:

RHC: 3/2, VfL: 5/3

Zeitstrafen:

RHC: 18 Minuten, VfL: 6 Minuten

So spielte der Rostocker HC:

Sara Peters, Lena Clasen – Nicole Rotfuß (3), Lisa Slomka (5/1), Lilly Schultz (2), Frances Krüger, Tabea Alm (3), Hanna Strack (1), Hanna Naussed (3), Antonia Fränk (4/1), Madleen Kloska (3), Josephine Krebs (1), Liza Johannisson


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