Niederlage im letzten Vorrundenspiel

SV Grün Weiß Schwerin II – Rostocker HC 24:21 (12:9)

Bereits einen Spieltag vor Ende der Vorrunde stand fest, dass der Rostocker HC in der Landesoberliga nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden kann und sich somit direkt für das Halbfinale gegen die SG Vorpommern qualifizieren konnte. Somit hatte die letzte Partie der Mannschaft von Bärbel Kordt bei der zweiten Vertretung von Grün Weiß Schwerin nur statistischen Charakter.

Und so verzichtete Cheftrainerin Ute Lemmel, die diesmal die Verantwortung auf der Bank hatte, im Spiel in der Landeshaputstadt bewusst auf einige Leistungsträger: „Wir wollten heute einmal den Spielerinnen, die sonst oft nur weniger Einsatzzeit bekommen, die Gelegenheit geben, sich zu präsentieren.“ Es entwickelte sich ein Spiel, dem der Tabellenführer nur in den ersten 5 Minuten den Stempel aufdrücken konnte. Nach dem Rostocker 2:0 (5.) glichen die Gastgeberinnen aus und gingen selbst mit  4:2 (8.) in Führung. Zwar kämpfte sich der RHC noch einmal heran, aber nach dem 7:6 für das Lemmel-Team (15.) führten nur noch die Grün Weißen. „Man merkte, dass bei uns heute die Abstimmung fehlte. Auch war keine Spielerin in der Lage, eine Führungsrolle auf dem Feld zu übernehmen. So verzettelten wir uns zu oft in Einzelaktionen“, erklärte nach dem Spiel die Rostocker Übungsleiterin. Dadurch konnten sich die Grün Weißen bis zur Pause mit 12:9 bereits etwas absetzen.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel. Der RHC war zwar toremäßig jetzt gleichwertig, drehen konnten die Ostseestädterinnen das Spiel allerdings nicht mehr. Insbesondere in der Abwehr und auf der Torhüterposition zeigten sich diesmal Reserven. Und so gewannen die Grün Weißen am Ende durchaus verdient mit 24:21.

Ute Lemmel wollte dieses Ergebnis allerdings auch nicht überbewerten: „Es gibt keinen Zweifel, meine Mannschaft hat gekämpft. Natürlich hätte ich mir ein anderes Resultat gewünscht. Aber wir haben gesehen, dass einige Mädchen es noch lernen müssen, mehr Verantwortung für das Team zu übernehmen. Wenn wir diese Erkenntnis aus dem heutigen Spiel mitnehmen, haben wir einiges erreicht.“

Spielfilm:

0:2, 4:2, 5:6, 6:7, 12:7, 12:9 – 13:9, 15:10, 17:12, 19:14, 22:16, 24:20, 24:21

Siebenmeter:

RHC: 1/1, SCGW: 4/3

Zeitstrafen:

RHC: 6 Minuten, SVGW: keine

So spielte der Rostocker HC:

Leonie-Annabell Granitza, Angelina Walter – Kim-Angelina Lang (6), Celin Schuhmann, Megan Pieth (5), Lea-Sophie Ziemke, Alina Baeker, Henrike Diener (1), Emilia Schultz (1), Analena Schön (3/1), Emilie Lührmann (3), Jette Burghardt (2)


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