Ein herber Rückschlag für Rostocker B-Mädchen

Viertes Turnier in Neubrandenburg

In der Landesoberliga der Handballmädchen der Jugend B haben die drei Teams aus Rostock, Schwerin und Neubrandenburg mit dem vierten Turnier den nächsten Schritt in Richtung Vergabe des Landesmeistertitels gemacht. Die Mädchen des bis dato führenden Rostocker HC erlitten in Neubrandenburg mit zwei Niederlagen einen herben Rückschlag. Die Schützlinge von Trainerin Maria Heidmann sind jetzt aktuell mit 9:7 Punkten aus acht Spielen Zweiter hinter Schwerin (10:6) und vor Neubrandenburg (5:11). „Warum unsere Mannschaft alles wieder spannender machen muss, müssen die Mädchen selbst beantworten. Der Titel ist aber noch nicht weg, zumal wir mit dem Turnier in Schwerin und am 10. März dann bei uns in der Halle noch alles geradebiegen können“, ist RHC-Vorstand Olaf Meyer optimistisch.

SV Grün-Weiß Schwerin – Rostocker HC 21:16 (10:7)

Hatten die Mädchen des Rostocker Spiel der Vorrunde standen sich als Tabellenführer der Rostocker HC bisher gegen SV Grün Weiß Schwerin mit einem Sieg (21:20), einem Unentschieden (19:19) und einer Niederlage (14:16) immer knappe einen Spielausgang erreicht, so fiel das 16:21 im vierten Vergleich doch deutlich negativ aus. Die Jung-Dolphins hielten diesmal nur bis zum 6:6 (15.) und mussten dann schon mit dem 7:10 bis zur Pause Fersengeld zahlen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Rostockerinnen mit dem 14:16 (41.) die letzte Chance, das Spiel noch zu kippen. Aber nur noch zwei Treffer durch Luisa Schubert und Frances Krüger in der Schlussphase reichten dafür nicht aus. Schwerin traf dagegen noch fünfmal.

Rostocker HC – SV Fortuna 50 Neubrandenburg 13:14 (6:8)

Im zweiten Spiel des Tages gegen Gastgeber SV Fortuna 50 Neubrandenburg hatten die Mädchen B des Rostocker HC mit dem 6:3 (11.) eigentlich einen guten Start. Während die Abwehrleistung der Rostockerinnen weiter ordentlich war, ging im Vorwärtsgang schon bis zum 6:8 zur Halbzeit gar nichts mehr. Am Ende gab es lange Gesichter beim Dolphins-Nachwuchs, der Fortuna mit 13:14 Toren knapp unterlegen war. Hatte man Neubrandenburg in den drei vorangegangenen Begegnungen sicher bezwungen, war diese Niederlage mehr als unnötig. Das RHC-Team agierte nicht, sondern reagierte in einer Art „Nachtrabpolitik“ immer nur auf die Führungstreffer der Fortuna. So konnte Emily Stritz abschließend nur noch zum 13:14-Endstand verkürzen. Insgesamt gab es im Rostocker Abschluss zu viele Null-Nummern. Am Fehlen von Kira Beinlich und Lilly Schultz allein lag es nicht.

Und so zeigte sich auch Maria Heidmann nicht zufrieden mit ihrem Team: „Ich hoffe, dass diese Ergebnisse für einige Mädchen ein Weckruf sind. Noch haben wir es selbst in der Hand, müssen dann aber in den nächsten Turnieren ganz anders auftreten.“

So spielte der Rostocker HC:  

Lena Clasen, Nele Kleinvogel –Nele Schameitke, Luisa Schubert (6), Frances Krüger (7/2), Alina Schulz, Emily Stritz (4), Hanna Strack 2, Samanta Neisser 7/3, Jannika Mai 3, Lea Dethloff, Leonie Hanske, Katharina Abert, Elisa Kraeft


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